Der WSV 1923 hat einen neuen Partner
Ein altes Sprichwort lautet „Die Eier werden erst verkauft, wenn sie gelegt sind.“ So geschehen am Donnerstag in der Giga-Factory Berlin-Brandenburg. Was im Geheimen vorbereitet wurde, ist jetzt öffentlich: Das Tesla-Werk in Grünheide ist neuer Partner des WSV 1923 Bad Freienwalde e.V. In den nächsten fünf Jahren wollen die beiden Brandenburger „Exoten“ gemeinsame Projekte durchführen und damit ihren Beitrag zur regionalen Entwicklung in Brandenburg leisten. Das ist für Tesla durchaus nicht neu, wie der Grünheider Werksleiter André Thierig berichtete. Die inzwischen 12.000 Mitarbeiter aus 136 Nationen erhalten zum Beispiel im Jahr zwei Tage bezahlte Freistellung, damit sie sich an gemeinnützigen Aktionen beteiligen können. Auch für die Stadt Bad Freienwalde war so eine Aktion vorbereitet, an der 60 Mitarbeiter teilnehmen wollten, wie der 1. Vorsitzende des WSV und Stadtverordnete Dieter Bosse sagte. Leider scheiterte die Aktion, weil die Stadt die Mittel für das Material nicht aufbringen konnte. Unter der Mailadresse können sich gemeinnützige Initiativen jederzeit um Unterstützung bewerben, so Marketing-Chefin Theresa Eggler.
An diesem Abend freute sich jedenfalls der WSV 1913 Bad Freienwalde über einen Scheck in Höhe von 14.400 € als Eigenanteil für die Erneuerung der Anlaufspur auf der Kurstadtschanze Helmut Recknagel genau so wie eine Brandenburger Schule über einen Scheck in Höhe von 10.000 € für ein KI-Projekt. Und das Brandenburger Skispringen war unter der illustren Gesellschaft beim Sommerempfang der Gigafactory in Grünheide den ganzen Abend über ein Gesprächsthema. Auch vier Brandenburger Minister gratulierten dem Wintersportverein 1923 Bad Freienwalde e.V. zu dieser vielversprechenden Zusammenarbeit.
Bild zur Meldung: Vier Minister gratulieren