Florian Fechner holt Alpencup-Punkte, Mila Twarok springt im Probedurchgang 17 Meter weiter

06.​09.​2026

Der FESA – Cup heißt manchmal auch noch Alpencup. Und das hat seinen Grund in der Geschichte. Ursprünglich durften in dieser Cupserie der Skispringerinnen und Skispringer nur Athleten aus den Alpen-Anliegerstaaten starten. Die Federation of European Ski & Snowboard Associations (FESA) hat inzwischen das Wettkampfformat für alle europäischen Länder geöffnet. Und damit ist der FESA-Cup die größte Wettkampfserie für die europäischen Nachwuchsspringerinnen und Springer. Das bedeutet aber auch, dass die Konkurrenz sehr groß ist. Bei den jungen Herren ab 16 waren 88 Athleten am Start, die jungen Damen mussten sich unter 37 Starterinnen platzieren.

Auch für Florian Fechner aus Bad Freienwalde war diese Aufgabe deswegen schwer. Denn Punkte in der Cupwertung zu holen, bedeutet, man muss sich unter den ersten 30 platzieren. Und das gelang ihm im Wettkampf am Freitagabend hervorragend; Rang 22 bedeutete neun Punkte! Leider konnte er diese Serie beim zweiten Springen am Sonnabend nicht fortsetzen. Mit Rang 41 platzierte er sich dabei aber immerhin noch in der ersten Hälfte des Wettkampffeldes. Herzlichen Glückwunsch!

Nicht ganz so gut lief es bei Mila Twarok vom WSV 1923. Mit Rang 32 am Sonnabend und Rang 34 am Sonntag war sie sichtlich unzufrieden. Besonders am Sonntag haderte sie mit sich selbst, war sie doch im Probedurchgang 17 Meter weiter gesprungen als dann im Wettkampf. Und so wurde es für Mila an diesem Wochenende noch nichts mit Punkten in der FESA-Cup-Wertung. Aber – wie es so schön heißt – was nicht ist, kann noch werden. Kopf hoch und auf zum nächsten Springen! Die ersten FESA-Cup-Punkte warten!

Bei dieser Gelegenheit auch einmal ein herzliches Dankeschön an die vielen Helfer, die mich immer mit Fotos versorgen, wenn ich selber nicht vor Ort sein kann. Diesmal fotografierten Sina Herpich vom SC Oberstdorf und Hugo Weigl von der SG Nickelhütte Aue; beide waren selbst beim Wettkampf gesprungen. Sina belegte die Plätze 35 und 32, Hugo kam auf Rang 77 und 73.

 

Am kommenden Sonnabend wird es dann in der Bad Freienwalder Sparkassen-Ski-Arena hoch hergehen. Dann kämpfen dort ab 9.00 Uhr die besten Deutschen Nachwuchs-Athletinnen und Athleten im Spezialsprunglauf und in der Nordischen Kombination um Punkte im zweiten Springen der NORDCUP-Serie des Deutschen Skiverbandes. Zuschauer sind herzlich willkommen!

 

 

Bild zur Meldung: Florian Fechner