Beim Auftakt des Sommer Grand Prix in Wisła springt Alvine Holz zweimal ins Finale

02.​08.​2026

Da hat sie gut lachen. Im vergangenen Jahr verpasste Alvine Holz, die Springerin des WSV 1923, im polnischen Wisła von der 120-Meter-Schanze am Sonntag noch knapp das Finale. In diesem Jahr lief es dagegen am Sonntag besser. Mit dem 26. Platz am Sonnabend war sie sichtlich unzufrieden – besonders der verpatzte 2. Sprung ärgerte sie sehr – und so war die Herausforderung für den Sonntag geboren: besser springen. Und das klappte dann auch. Am Sonntagvormittag lag die Bad Freienwalderin nach dem ersten Durchgang mit 114,5 Metern auf Rang 20. Im zweiten Durchgang reichten dann 113,5 Meter, um diesen Rang zu behaupten. Unter den 35 Springerinnen war sie damit die zweitbeste Deutsch nach Juliane Seifarth, die 15. wurde. Anna-Fay Scharfenberg belegte Rang 21, Anne Häckel und Juliane Kreibisch konnten sich auf den Plätzen 31 und 32 nicht für das Finale qualifizieren. In der Grand Prix Wertung nach zwei Springen führt die Slowenin Nika Vodan vor ihrer Teamkollegin Ema Klinec und der Norwegerin Silje Opseth. Juliane Seyfarth liegt als beste Deutsche auf Rang 18, Anna-Fay Scharfenberg belegt Rang 23 vor Alvine Holz auf dem 24. Platz. Anne Häckel ist 29. und Julina Kreibisch 31.

Traditionell wird beim Sommer Grand Prix immer viel Neues ausprobiert, junge Springer und Springerinnen kommen zum Einsatz, die neuen Regeln werden getestet, neues Material ausprobiert. Und so wundert es auch nicht, dass in Wisła manch bekannter Name nicht auftauchte. Das gilt auch für die Deutschen Frauen und Männer. Aber bereits am nächsten Wochenende geht es in der höchsten internationalen Leistungsklasse weiter. Dann treffen sich die Skisprungdamen und Herren zu den nächsten zwei Springen im französischen Courchevel.

Aber jetzt erst einmal: Herzlichen Glückwunsch für die Leistungen am vergangenen Wochenende in Wisła!

 

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