Auf dem Pausenhof der Grundschule in Altlandsberg war an den letzten zwei Tagen richtig was los. Der WSV 1923 hatte gemeinsam mit dem Kollegium der Schule Wintersporttage vorbereitet, und von der mobilen K1-Schanze wagten sich dann auch 247 Mädchen und Jungen der Klassen 1 bis 6 zu springen. Die restlichen 350 Schülerinnen und Schüler bildeten eine Fan-Kulisse, wie man sie sich besser nicht vorzustellen. Aber eigentlich waren es noch mehr, denn die Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister, Reingungskräfte und sogar der Bürgermeister der Stadt verstärkten die Anfeuerungsrufe der Kinder für ihre mutigen Klassenkameraden. Und so mancher Schüler mag heimlich gedacht haben, warum haben es meine Eltern nicht zugelassen. Denn vorausgegangen war natürlich die Frage an die Eltern, ob ihr Kind springen darf und wenn ja, ob es auch Fotos oder Videos geben darf. Der Spaß für ALLE war rießig und zum Schluss sprangen sogar noch die Musiklehrerin Elena Feuerstein und die Schulleiterin Heike Duncker-Plentz selber, eine wahrlich sportbegeisterte Schule.Der ernste Hintergrund von diesem Spaß ist natürlich, neue junge Talente zu finden. Und so werden die Begabtesten demnächst zum Schnuppertraining eingeladen!