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500 Kinder bei den 20. Deutsch-Polnischen Festtagen des Wintersports in Bad Freienwalde

04. 04. 2022

Schulprojekttage, Jahreshauptversammlung und Märkischer Wintersporttag – diesmal im Frühling

 

Der letzte große Höhepunkt der Wintersaison 2021/22 fand diesmal im Frühling statt. Coronabedingt hatte der Wintersportverein 1923 Bad Freienwalde die traditionelle Saison-Abschlussveranstaltung in den April verschoben. Das jedoch tat der Begeisterung keinen Abbruch.

An drei Tagen im März kamen rund 500 Kinder der drei Bad Freienwalder Grundschulen in den Papengrund, um bei verschiedenen sportlich die Kräfte zu messen. Besonders spannend der Treppenlauf und natürlich der Crosslauf. Bei letzterem konnten sich die Kinder für den Finallauf am vergangenen Sonntag während des 20. Märkischen Wintersporttages qualifizieren. Die Kooperation des WSV 1923 bewährt sich seit vielen Jahren. Für die Schulen und Kinder ist die Sparkassen-Ski-Arena ein interessanter Lernort außerhalb der Schule. Und für den WSV gilt es, jedes Mal einige neue Talent zu finden. Mit dabei sind auch immer Kinder aus dem polnischen Witnica. Mit der Gemeinde pflegt der Bad Freienwalder Sportverein schon jahrelang intensive Beziehungen.

Am 1. April konnte der Vorsitzende des Vereins, Dieter Bosse, eine bemerkenswerte Bilanz für das vergangene Sport- und Vereinsjahr ziehen. Mehrere Investitionen konnten im Papengrund dank der Unterstützung von Stadt, Land, DSV und verschiedenen regionalen Sponsoren realisiert werden. Neben der Umzäunung sticht dabei natürlich das Personenbeförderungsband bis zur K 20 – Schanze besonders hervor. Diese moderne Aufstiegshilfe der italienischen Firma FAVA ist die erste ihrer Art in Deutschland und verdoppelt die Trainingsintensität der jungen Springerinnen und Springer. Einen Ausblick gab der Vorsitzende auch auf das Jahr 2022, in dem die Modernisierung mit einen Personenaufzug an der K 60er Schanze planmäßig fortgesetzt werden wird. Damit sind dann die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass auch die FIS in Bad Freienwalde wieder internationale Trainingslager und Wettkämpfe im Nachwuchsbereich durchführen wird.

Und natürlich gab es auch einen ersten Hinweis auf die Höhepunkte des Jahres 2023, in dem der WSV sein 100jähirges Jubiläum feiert.

Besondere Beachtung fand auch die beeindruckende sportliche Bilanz, die Landestrainer Stefan Wiedmann verkünden konnte. Trotz Corona ging der Trainingsbetrieb weiter. Die Zahl der aktiven Mitglieder konnte auf 32 erhöht werden, davon 29 im Kinder- und Jugendbereich. Drei Sportler und Sportlerinnen trainieren gegenwärtig in Leistungszentren in Oberstdorf und Oberhof. Max Unglaube ist zum vierten Mal bester deutscher Skispringer im DSV Schülercup bzw. Deutschlandpokal geworden, Alvine Holz konnte in dieser Wertung den zweiten Rang in der Saison 2021/22 erreichen. Florian Fechner wurde in der Gesamtwertung des Schülerpokals 3. in seiner Altersklasse, Mila Twarok erreichte Rang 6. Und auch Moritz Terei gehört wieder zu den besten deutschen Nordisch Kombinierten.

Beim Nordcup konnten Florian Fechner, Florian Lipke und Alvine Holz Gesamtsiege erringen. Erstmals war der WSV 1923 auch beim Alpencup vertreten.  Besonders hervorzuheben sind hierbei die zwei 8. Plätze von Alvine Holz, die sich damit für den Start bei dem Europäischen Olympischen Jugendfestival qualifizierte, wo sie einen 26 Platz ersprang.

Grundlage all dieser Erfolge ist die Nachwuchsarbeit des WSV durch die Trainer mit Unterstützung aller Mitarbeiter und Mitglieder. Deshalb galt der besondere Dank auch ihnen.

Am Sonntag hatten dann traditionell die Familien im Papengrund das Sagen. Umrahmt von vielen Möglichkeiten sportlicher Betätigung konnte jeder sich unter anderem im Skispringen von der K 4 ausprobieren, sich am Crosslauf beteiligen, mit dem Porutscher den Aufsprunghang der K 10 testen oder mit dem Lasergewehr schießen. Und natürlich war auch für die kulinarischen und kulturellen Genüsse gesorgt. Sportlicher Höhepunkt des 20. Märkischen Wintersporttages im Rahmen der 20. Deutsch-polnischen Festtage des Wintersports, die von der Europäischen Union gefördert wurden,  waren die Offenen Vereinsmeisterschaften im Spezialsprunglauf mit insgesamt 29 Springern. Und international ging es dann noch einmal zu beim Start zum Finale im Crosslauf  der Grundschüler, bei dem auch Gäste aus dem polnischen Witnica mit am Start waren. Und – nicht zu vergessen – gab es auch den ersten Spatenstich für den Fahrstuhl an der K 60.

Alles in Allem ein gelungener Saisonabschluss, der auf eine spannende Saison 2022/23 in der Sparkassen-Ski-Arena in Bad Freienwalde hoffen lässt.

 

Bild zur Meldung: Helmut Recknagel mit WSV 1923-Nachwuchs

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20. Deutsch-Polnisches Festival des Wintersports (04. 04. 2022)

 

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