Historie des Landesskiverbandes

Die Anfänge des Skisportes in der Lausitz

Im Jahre 1953 wurde der einstige Bezirksfachausschuss-Ski gegründet, dessen erster Vorsitzender der Finsterwalder Karl Krause wurde. Der Ursprung des Skisports in Brandenburg ist jedoch im unseligen 2. Weltkrieg zu sehen, der Vertriebene aus dem Sudentenland (dem heutigen Tschechien) in unsere Region verschlug. Genannt seien hier nur der aus Reichenberg (Liberec) stammende Hans Sponner aus Sedlitz sowie der aus Rauschengrund (in der Nähe von Litwinov) gebürtige Karl Geissler aus Lauchhammer, die beiden an diesem Gründungsabend zugegen waren. Sie und weitere Mitstreiter machten den Skisport in unseren Gefilden erst so richtig bekannt. Anfang der 50er Jahre wurden die ersten Skisektionen in Schwarzheide, Sedlitz und Lachhammer gegründet. In Sedlitz tat dies 1951 Hans Sponner, der auch im selben Jahr als Aktiver an der 1. DDR-Meisterschaft im alpinen Skisport in Schierke mit dabei war. Namen wie die Schwarzheider Edmund Schön, Sepp Schmidt-Dengler, Fritz Iske seien hier für die Schwarzheider Skipioniere genannt. Karl Geissler wurde 1953 als Sektionsleiter gewählt und behielt dieses Eherenamt bis nach der Wende; wohl ein Rekord im gesamten Deutschen Skiverband. 1954 gab es die ersten, Brandenburgischen Skimeisterschaften im Thüringischen Stützerbach, an denen Sportler aus den Regionen Potsdam, Frankfurt und aus dem Lausitzer Raum teilnahmen. Bis 1959 wurden diese gemeinsamen Meisterschaften durchgeführt.
 

 

Gründung des LSVB

Am 24. November 1990 wurde der DSLV der DDR in Klingenthal aufgelöst und in den Deutschen Skiverband integriert. Bereits am 12. Mai 1990 wurde der Landesskiverband Brandenburg gegründet, dessen erster Präsident Erich Fleischer wurde. Seit 1995 wird der Landesskiverband Brandenburg vom Rudi Tenner geführt.
 

 

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